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4,9 von 5bei Google für unseren Betrieb in DessauMeisterbetriebüber 10 Jahre Badbau in DessauMo–Fr 7–16:30 Uhrpersönlich erreichbar
DE-Bad — zur Startseite DE-Bad Badsanierung Dessau ÜBER 10 JAHRE Meisterbetrieb für Badbau
Badheizkörper Größe: Weißer Handtuchheizkörper an der Wand eines Dachbads mit grauen Fliesen
Meisterbetrieb für Badbau

Badheizkörper: welche Größe Ihr Bad braucht

Die passende Größe eines Badheizkörpers hängt am Gebäude. Ein unsaniertes Altbaubad verlangt 130 bis 150 Watt je Quadratmeter, und so viel Leistung bringen schmale Handtuchheizkörper selten.

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Badheizkörper werden auf 24 Grad Raumtemperatur bemessen

Für Wohn- und Schlafräume rechnet die Heizungsplanung mit 20 Grad, für das Bad mit 24. Der Aufschlag von vier Grad hebt den Wärmebedarf derselben Fläche je nach Gebäude um 20 bis 30 Prozent. Nass aus der Dusche friert man schneller, und der Dampf soll rasch abziehen. Auf warmen Wänden schlägt sich weniger Feuchte nieder. Das schont Fugen und Putz. Zur Lüftung siehe Lüftung im Bad.

Landesweit wurden in Sachsen-Anhalt 51,5 Prozent der Gebäude mit Wohnraum vor 1950 errichtet. Bäder in Häusern dieses Alters landen meist in den oberen zwei Zeilen der folgenden Richtwerte:

Zustand des Gebäudes Bedarf in W/m² Bad 4 m², in W Bad 5 m², in W Bad 8 m², in W
unsanierter Altbau 130–150 520–600 650–750 1.040–1.200
teilsaniert, neue Fenster 90–110 360–440 450–550 720–880
Neubau mit guter Dämmung 60–75 240–300 300–375 480–600

Ein innen liegendes Bad ohne Außenwand kommt mit weniger aus, weil ringsum geheizte Räume liegen. So ist es oft im Gründerzeithaus, wo das Bad nachträglich in eine schmale Kammer von meist rund 3 bis 5 m² kam, und in der Sanitärzelle eines Plattenbaus, die rund 2,5 bis 4 m² misst und häufig kein Fenster hat. Ein Eckbad unter dem Dach braucht dagegen mehr. Exakt wird es erst mit einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, die Wand für Wand und Fenster für Fenster ansetzt.

Der Wert im Datenblatt setzt 75 Grad Vorlauf voraus

Die Norm-Wärmeleistung im Katalog wird nach DIN EN 442 auf dem Prüfstand ermittelt: 75 Grad im Vorlauf, 65 Grad im Rücklauf, 20 Grad Raumluft. Solche Temperaturen fahren heutige Anlagen selten. Eine Wärmepumpe oder ein Brennwertkessel mit abgesenktem Vorlauf schickt 55 bis 60 Grad in den Heizkörper, und das Bad soll trotzdem 24 Grad warm werden.

Temperaturen Vorlauf/Rücklauf/Raum in Grad Leistung gemessen am Datenblatt
75/65/20 100 %
70/55/24 rund 70 %
60/50/24 rund 50 %
55/45/24 40–45 %

Aus 1.000 Watt im Katalog werden bei 55 Grad Vorlauf also kaum mehr als 400. In Dessau-Roßlau ist Fernwärme der häufigste Energieträger, 47,7 Prozent der Wohnungen hängen daran (Zensus 2022). Die Vorlauftemperatur gibt dann die Technik im Haus vor. Verlangen Sie im Angebot die Leistung bei genau dieser Temperatur.

Leiter, Flachheizkörper und geschlossene Front im Vergleich

Der Leiterheizkörper, die verbreitete Bauform des Handtuchheizkörpers mit querliegenden Sprossen, gibt pro Quadratmeter Wandfläche die geringste Wärme ab. Sein Vorteil: Das Tuch hängt unmittelbar am warmen Rohr, und mitsamt Halterung genügen ihm 7 bis 10 Zentimeter Tiefe.

Format in cm Norm-Wärmeleistung in W real bei 55 Grad Vorlauf in W
50 × 80 300–350 130–150
50 × 120 450–550 190–230
60 × 120 550–650 230–280
60 × 150 700–850 300–360
60 × 180 850–1.000 360–430
75 × 180 1.000–1.200 430–510

Der Flachheizkörper gewinnt aus gleicher Wandfläche das Zwei- bis Dreifache. Die Typzahl nennt, wie viele Heizplatten und Konvektorbleche hintereinander stecken, und mit jeder Stufe steigt die Leistung. Für das Format 60 × 100 Zentimeter weist das Datenblatt bei Typ 11 rund 800 Watt aus, bei Typ 22 rund 1.500 und bei Typ 33 rund 2.000. Er ragt weiter in den Raum und sieht nüchterner aus. Im kalten Altbaubad ist er mit aufgestecktem Handtuchhalter oft die bessere Wahl, weil selbst eine 180 Zentimeter hohe Leiter zu wenig Wärme liefert.

Modelle mit geschlossener Front liegen zwischen den beiden Bauformen. Bei gleichem Format heizen sie kräftiger als eine Leiter, lassen aber weniger Platz für Handtücher.

Maße, Abstände und die passende Wandposition

Gängige Breiten im Handel sind 40, 50, 60 und 75 Zentimeter, gängige Höhen 80, 120, 150 und 180. Zum fertigen Fußboden sehen wir 12 bis 15 Zentimeter Luft vor, damit kühle Luft von unten nachströmt und der Wischer darunter passt. Zur Wand reichen in der Regel 3 bis 5 Zentimeter.

In Altbauräumen mit hohen Decken passt beinahe jede Bauhöhe. Begrenzt wird sie durch den Arm: Ein 180 Zentimeter hoher Heizkörper über 15 Zentimetern Bodenabstand reicht bis 195 Zentimeter, und dort oben hängt kaum jemand ein Tuch auf. Gut greifbar ist der Bereich von 90 bis 170 Zentimetern. Ein Format von 60 × 150 ist deshalb im Alltag oft handlicher als 50 × 180 und leistet ähnlich viel.

Früher kam der Heizkörper unter das Fenster, weil die alten Rahmen kalte Luft durchließen. Heute passt meist die Wand neben dem Ausstieg aus der Dusche besser, denn dort ist das Handtuch sofort zur Hand. Bei hohen Modellen sitzt der Regler besser abgesetzt an der Wand, denn am Gerät selbst stünde er in der aufsteigenden Wärme und schlösse zu früh. Wo Heizstab und Steckdose erlaubt sind, regelt DIN VDE 0100-701 über Schutzbereiche rund um Wanne und Dusche. Die Wandaufteilung folgt dem Grundriss, siehe Bad planen.

Beim Austausch entscheidet der Anschluss über den Aufwand. Sitzen Vor- und Rücklauf unten in der Mitte dicht beieinander, spricht man vom Mittelanschluss; mit 50 Millimetern Nabenabstand lässt sich ein neues Gerät meist direkt an die vorhandenen Rohre setzen. Bei einem alten Seitenanschluss werden neue Leitungen fällig, was bei geöffneter Wand eine kleine Position ist. Hängt das Haus an der Fernwärme, muss der Strang dafür abgesperrt werden; das organisiert der Vermieter oder die Hausverwaltung.

Badheizkörper Größe: offene Vorwand mit Steigleitung, an die später der Heizkörper angeschlossen wird

Mit Heizstab trocknet das Handtuch auch im Sommer

Wo das Haus an der Fernwärme hängt, und das trifft in Dessau-Roßlau auf fast jede zweite Wohnung zu, ruht der Heizkreis im Sommer meist. Das Handtuch bleibt dann klamm. Abhilfe schafft ein Heizstab, eine elektrische Patrone mit 300 bis 600 Watt, unten in den Heizkörper geschraubt. Zwei Stunden täglich mit 600 Watt ergeben 1,2 Kilowattstunden. Bei einem Strompreis von 30 bis 35 Cent macht das etwa 40 Cent täglich.

Beim Mischbetrieb heizt der Stab ergänzend, der Heizkörper bleibt mit der Heizung verbunden. Heizwasser dehnt sich beim Erwärmen aus und muss zur Anlage zurückweichen können; dafür hält ein Duo-T-Stück im Anschluss den Rücklauf offen. Ein rein elektrisches Gerät ist dagegen ab Werk mit Wärmeträgerflüssigkeit befüllt und kommt ohne Heizungsrohr aus.

Für den Strom gilt bei beiden Lösungen dieselbe Regel: ein eigener Stromkreis mit Fehlerstromschutzschalter für 30 Milliampere, der bei einem Isolationsfehler sofort trennt. Stecker und Anschlussdose halten zur Dusche mindestens 60 Zentimeter Abstand.

Fußbodenheizung und Heizkörper ergänzen sich

Drei Fehler bei der Planung, die erst im Winter auffallen

Nur auf den Katalogwert geachtet. Wer nur die Norm-Wärmeleistung vergleicht, übersieht, dass 1.000 Watt im Katalog im Betrieb mit 55 Grad zu gut 400 werden. Im Januar bleibt das Bad dann kühl.

Die Größe zu spät entschieden. Stellt sich erst nach dem Fliesen heraus, dass ein breiterer Heizkörper hermuss, sitzen die Anschlüsse falsch. Die frisch geflieste Wand muss dann erneut auf.

Das Ventil nicht angepasst. Nach einem Tausch braucht das Ventil eine neue Voreinstellung, die den Durchfluss des Heizwassers begrenzt. Ohne sie bleibt der neue Heizkörper lau, und die übrigen Räume erhalten zu viel Wasser.

Wir rechnen die Wattzahl für Ihr Bad aus

Als Meisterbetrieb für Badbau sind wir in Dessau-Roßlau tätig und in der Umgebung, etwa in Köthen, Zerbst, Coswig und Wittenberg. Gerade am Heizkörper lohnt es sich, Heizung, Elektrik und Fliesen gemeinsam zu planen: Anschlussrohre, die Steckdose für den Heizstab und das Fliesenraster treffen sich an einer Stelle, die danach unter dem Putz verschwindet.

Beim kostenlosen Ersttermin nehmen wir das Bad auf, halten Baujahr und Fensterzustand fest und klären die Vorlauftemperatur der Anlage, bei Fernwärme über die Hausverwaltung. Daraus ergibt sich, welche Breite und Höhe bei dieser Temperatur genug Leistung bringen. Im Festpreis-Angebot erscheint der Heizkörper anschließend mit Maß, Anschlussart und Preis. Die Kosten eines ganzen Bads stehen unter Kosten einer Badsanierung.

Für eine grobe Einschätzung brauchen wir nur die Fläche, das Baujahr und den Zustand der Fenster. Wer uns unter 01579 2834939 anruft, erfährt, mit wie viel Watt sein Bad etwa rechnen sollte.

Gründerzeitfassade mit rundem Erker nach der Sanierung

Häufige Fragen

Wie viel Heizleistung pro Quadratmeter braucht ein Bad?

Im unsanierten Altbau 130 bis 150 Watt, nach neuen Fenstern und einer Teildämmung 90 bis 110, im gut gedämmten Neubau 60 bis 75. Ein innen liegendes Bad kommt mit weniger aus, weil geheizte Räume anschließen. Ein unsaniertes Altbaubad von fünf Quadratmetern landet so bei 650 bis 750 Watt. Exakt wird es mit einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Den Wert für Ihr Bad prüfen wir beim kostenlosen Ersttermin.

Heizt ein Handtuchheizkörper das Bad ganz allein?

Im gut gedämmten Neubau ja, im unsanierten Altbau in der Regel nicht. Eine Leiter im Format 60 × 180 Zentimeter schafft nach Herstellerangabe 850 bis 1.000 Watt, im Betrieb mit 55 Grad aber nur 360 bis 430. Das unsanierte Altbaubad mit fünf Quadratmetern verlangt 650 bis 750 Watt. Dann kommt ein Flachheizkörper oder eine Fußbodenheizung hinzu, die Aufteilung legen wir beim Ersttermin fest.

Welche Abmessungen sind bei Badheizkörpern üblich?

Gängig sind Breiten von 40 bis 75 Zentimetern und Höhen von 80 bis 180 Zentimetern. Eine Leiter braucht samt Halterung 7 bis 10 Zentimeter Tiefe, beim Flachheizkörper sind es rund 10 (Typ 22) bis gut 15 Zentimeter (Typ 33). Zum Boden sollten 12 bis 15 Zentimeter Abstand bleiben, sonst fehlt die nachströmende Luft. Welches Format zu Ihrer Wand passt, klärt der Termin vor Ort.

Lohnt sich ein Heizstab im Handtuchheizkörper?

Ja, in den meisten Fällen, weil das Handtuch damit auch im Sommer trocknet. Zentralheizung und Fernwärme liefern von Mai bis September meist keine Wärme ans Bad, und dann springt der elektrische Stab mit 300 bis 600 Watt ein. Bei zwei Betriebsstunden am Tag und 600 Watt fallen 1,2 Kilowattstunden an, bei 30 bis 35 Cent Strompreis etwa 40 Cent. Die nötige Steckdose planen wir beim Ersttermin ein.

Kommt ein Bad mit Fußbodenheizung ohne Heizkörper aus?

In der Regel nicht, denn es bleibt zu wenig freier Boden. Nach Abzug von Dusche, WC und Waschtischunterschrank sind von fünf Quadratmetern oft nur 2,5 bis 3 belegbar. DIN EN 1264 lässt im Bad etwa 33 Grad Oberflächentemperatur zu, im Wohnraum 29 Grad; das ergibt rund 200 bis 300 Watt. Allein reicht das nur im gut gedämmten Neubau. Wie sich Boden und Heizkörper die Arbeit teilen, planen wir beim Ersttermin.

Weshalb wird ein neuer Badheizkörper nicht richtig warm?

Meist liegt es an einem von drei Punkten: zu knapp bemessen, Ventil nicht eingestellt oder Front zugehängt. Der Datenblattwert stammt aus einer Messung nach DIN EN 442 mit 75/65/20 Grad; im Betrieb bei 55 Grad bringt der Heizkörper knapp die Hälfte davon. Nach einem Tausch fehlt zudem oft die neue Voreinstellung am Ventil. Ein Handtuch über der ganzen Front schluckt ein Fünftel bis ein Viertel der Wärme. Beim Ersttermin prüfen wir alle drei Punkte.

Erfahrungen

Bewertungen bei Google

Hinter jedem Bad stehen über 10 Jahre Badbau in Dessau. Ob die Arbeit gepasst hat, entscheiden danach Kundinnen und Kunden mit ihrer Bewertung bei Google, und daran messen wir uns.

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