Oft genügt eine kleinere Lösung
Wer nicht jede Woche saunieren möchte, hat drei kleinere Möglichkeiten: eine Kabine im
bestehenden Bad, eine Dampfdusche anstelle der alten Dusche oder ein komfortableres
Wohnungsbad.
Ein Kellerausbau ist nicht in jedem Fall die richtige Antwort. Jede der drei Varianten
kostet deutlich weniger, ist schneller fertig und lässt den Keller unberührt.
Eine Kabine im bestehenden Bad. Schon 2 Quadratmeter genügen für den
Einstieg. Der Ratgeber Sauna im Bad zeigt, wie sich eine Kabine
in ein vorhandenes Badezimmer einfügt. Mit noch weniger Platz kommt eine Infrarotkabine aus:
1,2 Quadratmeter, eine gewöhnliche Steckdose an einem eigenen Stromkreis, warm nach zehn
Minuten, meist für 1.500 bis 4.000 Euro.
Die Dampfdusche. Als fertige Kabine zwischen 90 × 90 und 120 × 90 Zentimetern
ersetzt sie die bisherige Dusche und bringt Dampferzeuger, Beleuchtung und Sitz mit. Dafür
fallen meist 3.000 bis 6.000 Euro an, die Montage dauert ein bis zwei Tage. Wer Dampf,
Regenbrause, Sitzbank und Farblicht in einer gemauerten Dusche verbinden möchte, findet die
Möglichkeiten unter Erlebnisbad.
Ein komfortableres Wohnungsbad. Dazu gehören eine breite Regenbrause, eine
gemauerte Sitzbank im Bodenbelag, eine Fußbodenheizung, ein Handtuchheizkörper und
dimmbares Licht für den Abend. Dieses Bad nutzen Sie täglich, und es kostet nur einen Teil
dessen, was der Keller kosten würde. Welche Bausteine dazu passen und in welcher Reihenfolge
sie entstehen, beschreibt der Ratgeber Wohlfühlbad.
Bei der Entscheidung hilft ein kleiner Test: Legen Sie fest, an welchem Abend der Woche Sie
in die Sauna gehen würden. Kommt Ihnen ein Abend sofort in den Sinn, lohnt sich der Keller,
und Sie werden den Raum über Jahre nutzen. Fällt Ihnen keiner ein, ist eine Badrenovierung in
der Wohnung meist die bessere Investition. Einen Festpreis gibt es für jede Variante, sobald wir
uns beim kostenlosen Ersttermin ein Bild gemacht haben.