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4,9 von 5bei Google für unseren Betrieb in DessauMeisterbetriebüber 10 Jahre Badbau in DessauMo–Fr 7–16:30 Uhrpersönlich erreichbar
DE-Bad — zur Startseite DE-Bad Badsanierung Dessau ÜBER 10 JAHRE Meisterbetrieb für Badbau
Dusche unter der Dachschräge hinter Klarglastüren, seitlich eine eingeflieste Nische
Meisterbetrieb für Badbau

Duschtasse und Duschabtrennung: die richtigen Maße

Ob eine Dusche ins Bad passt, hängt an drei Maßen: Standfläche, freier Einstieg und Platz davor. In kleinen Bestandsbädern läuft die Rechnung meist auf 90 × 90 Zentimeter hinaus.

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Duschtassen folgen einem Raster in Zehnerschritten

Duschtassen kommen ab Werk in Schritten von zehn Zentimetern. Quadratische Formate beginnen bei 80 × 80 und enden bei 120 × 120 Zentimetern, dazwischen liegen nur wenige Stufen. Wer den Katalog aufschlägt, findet deshalb weniger Auswahl, als die vielen Seiten versprechen. Grob lassen sich drei Familien unterscheiden:

  • quadratisch: 80 × 80, 90 × 90, 100 × 100 und 120 × 120 Zentimeter
  • rechteckig: 100 × 80, 120 × 80, 120 × 90, 140 × 90 und 160 × 90 Zentimeter
  • Sonderlängen bis 180 Zentimeter, gedacht für die Stelle, an der früher die Badewanne stand

Beim Vergleichen hilft ein Detail. Die Zahl im Katalog, das sogenannte Nennmaß, misst die äußere Kante. Bei einer Tasse mit hochgezogenem Rand verlieren Sie innen 5 bis 10 Zentimeter Standfläche, eine 80er-Tasse schrumpft so auf ungefähr 72 × 72. Eine bodengleiche Fläche geht dagegen ohne Kante in den Fliesenbelag über, ihr Nennmaß ist zugleich die Fläche unter den Füßen. Auf dem Papier gleich, im Alltag größer.

Format in cm Fläche in m² Passt zu
80 × 80 0,64 Untergrenze für sehr enge Bäder
90 × 90 0,81 das gängigste Format
100 × 80 0,80 Nische, die in der Breite knapp ist
120 × 90 1,08 Bewegungsfreiheit und breite Regenbrause
120 × 120 1,44 Duschsitz, Duschen zu zweit, barrierefreie Planung
170 × 80 1,36 Platz der früheren Badewanne

Eckduschen mit Viertelkreis in 80 × 80 oder 90 × 90 Zentimetern sparen einen Schritt im Raum, nehmen Ihnen aber rund ein Zehntel der Standfläche. Gebogenes Glas lässt sich außerdem mühsamer mit dem Abzieher trocknen, und bei kalkhaltigem Wasser zeichnen sich Ränder bald ab. Wir empfehlen sie deshalb selten.

Ab 90 Zentimetern duscht es sich ohne Anstoßen

Über die Schultern gemessen sind Erwachsene 45 bis 50 Zentimeter breit. Während man sich die Haare wäscht, gehen die Ellenbogen auseinander, dann braucht der Oberkörper rund 70 Zentimeter. Bückt man sich nach der Shampooflasche am Boden, sind es etwa 80.

Daraus ergibt sich eine einfache Staffel. Eine Tasse mit 80 × 80 Zentimetern funktioniert, nur stoßen Sie bei jeder Drehung irgendwo an. Mit 90 × 90 hört das auf. Das Rechteck 100 × 80 gewinnt zehn Zentimeter genau dort, wohin sich der Körper beim Waschen dreht. Erst ab 120 × 90 ergibt eine breite Regenbrause Sinn, denn dann trifft ihr Strahl vollständig die Duschfläche.

Ebenso zählt der Platz vor dem Einstieg: 55 bis 60 Zentimeter tief, am besten 90 Zentimeter breit. Diese Fläche darf dieselbe sein wie die vor dem Waschtisch. Gerade in kleinen Bädern hängt daran oft die gesamte Aufteilung, Ideen dafür finden Sie unter kleines Bad.

Nische, Ecke oder Walk-in: jede Lage braucht anderes Glas

In der Nische sind drei Seiten Wand, offen ist nur die vierte. Ein einzelnes Glasteil reicht, etwa eine Dreh-, Falt- oder Schiebetür; diese Variante hält das Wasser am zuverlässigsten zurück und ist die preiswerteste. Eine Drehtür öffnet nach außen und verlangt davor freien Raum, eine Falttür kommt mit ungefähr der Hälfte aus.

In der Ecke stehen zwei Seiten offen, also sind zwei Glasteile nötig. Ein Eckeinstieg mit zwei Schiebeelementen gibt je Seite nur rund die Hälfte frei, bei 90 Zentimetern etwa 45, und das wird knapp. Mehr Raum beim Einsteigen gibt ein feststehendes Glas längs, ergänzt um eine Pendeltür quer dazu.

Als Walk-in kommt nur eine feststehende Scheibe zum Einsatz: keine Tür, keine Dichtung, nichts, was hängen bleiben kann. Das gelingt erst bei einer Duschlänge ab rund 120 Zentimetern. Das Glas selbst misst 90 bis 120 Zentimeter in der Breite, daneben bleiben 40 bis 50 Zentimeter frei, und das Spritzwasser fällt trotzdem noch auf die Duschfläche. Ist Glas von 8 Millimetern Stärke breiter als 100 Zentimeter, gehört eine Stabilisierungsstange dazu. Den Brausekopf richten wir stets von der offenen Seite weg.

Wer das Bad später mit Rollator oder Duschhocker nutzen möchte, plant nach DIN 18040-2 eine schwellenlose Duschfläche von 120 × 120 Zentimetern. Für Wohnungen, in denen ein Rollstuhl uneingeschränkt fahren soll, nennt die Norm 150 × 150. Lässt sich eine Kante nicht vermeiden, bleibt sie höchstens 2 Zentimeter hoch. Im Bestand ist die Norm eine Empfehlung, mehr dazu unter barrierefreies Bad.

Duschmaße im kleinen Altbau- und Plattenbad in Dessau

Gründerzeithäuser, wie sie etwa in Dessau-Nord stehen, haben meist ein nachträglich eingebautes, schmales Kammerbad. Als Erfahrungswert sind das rund 3 bis 5 Quadratmeter, oft ohne Fenster. In der Ecke findet meist eine 90 × 90 Zentimeter große Dusche Platz, und vor ihr reichen 55 bis 60 Zentimeter, um sich abzutrocknen. Die Sanitärzelle im Plattenbau, zum Beispiel im Stadtteil Zoberberg, ist mit rund 2,5 bis 4 Quadratmetern meist noch knapper.

Steht im Raum eine gerade Wanne von 170 × 75 Zentimetern, sieht die Rechnung anders aus. An ihrer Stelle findet eine Dusche von 120 × 80 oder 120 × 90 Zentimetern Platz, und die restlichen 50 Zentimeter bekommen Waschtisch, Hochschrank oder Durchgang. Wer die ganze Länge der Dusche gibt, gewinnt Bewegungsraum und verliert Stauraum. Beides ist vertretbar; die Abwägung erklärt die Seite Dusche statt Wanne.

Öfter als die Grundfläche bremst die Höhe unter dem Belag. Die Aufbauhöhe, also der Abstand zwischen Rohdecke und Oberkante des fertigen Belags, entscheidet, ob die Dusche flach im Boden liegt oder als niedrige Tasse darauf steht. Ein Punktablauf verlangt 120 bis 150 Millimeter, ein Ablauf in der Wand kommt mit 70 bis 100 aus. Auf den Holzbalkendecken alter Häuser fehlt diese Höhe oft. Passende Systeme zeigt bodengleiche Dusche, weitere Eigenheiten alter Böden Badsanierung im Altbau.

Großzügige Duschfläche mit Regenbrause von oben und seitlicher Ablage

Material und Preise für Tasse, Ablauf und Abtrennung

Stahl-Email ist robust und günstig, wirkt unter den Füßen aber kühl; eine Antidröhnbeschichtung nimmt dem Wasserstrahl das Trommeln. Mineralwerkstoff fühlt sich wärmer an und wird auf Maß geschnitten. Acryl kostet am wenigsten, muss aber satt im Mörtel liegen, damit der Boden beim Duschen nicht federt. In einer gefliesten Dusche gehört in den Nassbereich ein Belag der Rutschhemmung B nach DIN 51097, also für barfuß begangene Flächen; Formate dazu unter Badfliesen.

Bauteil Materialpreis
Stahl-Email-Tasse 90 × 90 cm 150–400 €
bodengleiches Duschelement samt Ablauf 400–900 €
Drehtür aus Glas für die Nischendusche 300–800 €
Walk-in-Scheibe aus 8-mm-Glas 400–1.200 €

Die Werte gelten für das Material allein. Eine Wanne durch eine bodengleiche Dusche zu ersetzen, kostet in Dessau mit Abdichtung, Fliesen und Glas 3.500 bis 7.500 Euro. Einzuplanen sind dafür meist drei bis fünf Arbeitstage. Wo Ihr Bad innerhalb der Spanne liegt, klärt der kostenlose Ersttermin, danach bekommen Sie ein Festpreis-Angebot. Eine Übersicht aller Kosten einer Badsanierung steht auf einer gesonderten Seite.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Zuerst die Fläche planen, das Glas kommt zuletzt

Aufmaß vor Ort, dann erst die Glasbestellung

Als Meisterbetrieb für Badbau planen wir Duschen in ganz Dessau-Roßlau und in der Umgebung, etwa in Köthen, Zerbst, Coswig und Wolfen. Tasse, Ablauf, Abdichtung, Fliesen und Glas stehen im Angebot als Einzelpositionen; das Planbare fassen wir in einem Festpreis, Bedarfspositionen nennen wir getrennt mit Preis. Gemessen wird das Glas erst nach dem Fliesenlegen, damit es auch an einer schiefen Wand sauber anschließt.

Beim Ersttermin vor Ort messen wir die Duschecke aus, prüfen die verfügbare Aufbauhöhe und nennen Ihnen die mögliche Duschfläche mit dem passenden Einstieg. Für eine erste Einschätzung genügt oft ein Videogespräch, in dem Sie uns per Kamera die Wände mit angelegtem Maßband zeigen; Boden und Leitungen sehen wir uns danach bei Ihnen an. Beides ist kostenlos. Den weiteren Weg der Baustelle beschreibt Badsanierung Ablauf.

Am schnellsten kommen wir mit Ihrem Grundriss zu einer passenden Duschfläche. Schicken Sie ihn mit der Anfrage, oder nennen Sie uns die Maße am Telefon, erreichbar Mo–Fr 7–16:30 Uhr: 01579 2834939.

Häufige Fragen

Welche Größen gibt es bei Duschtassen?

Üblich sind neun Standardformate im Raster von zehn Zentimetern. Quadratisch sind es 80 × 80, 90 × 90, 100 × 100 und 120 × 120 Zentimeter, rechteckig 100 × 80, 120 × 80, 120 × 90, 140 × 90 und 160 × 90. Für den früheren Wannenplatz kommen Längen bis 180 Zentimeter hinzu. Geflieste, bodengleiche Flächen lassen sich zentimetergenau planen. Was Ihr Grundriss erlaubt, messen wir beim kostenlosen Ersttermin.

Reicht eine Duschtasse mit 80 × 80 Zentimetern?

Ja, als Untergrenze. Auf 80 × 80 Zentimetern kann sich ein Erwachsener bücken, ohne gegen das Glas zu stoßen, eng bleibt es trotzdem. Hat die Tasse einen hochgezogenen Rand, stehen Sie innen nur auf rund 72 × 72 Zentimetern. Ab 90 × 90 ist die Enge vorbei, ab 120 × 90 haben beim Haarewaschen beide Ellenbogen Platz. Welches Format in Ihr Bad passt, zeigt das kostenlose Aufmaß bei Ihnen.

Wie breit sollte der Einstieg in die Dusche sein?

Angenehm sind 55 bis 60 Zentimeter lichte Breite, gemeint ist der freie Durchgang. Unter 50 Zentimetern steigt man nur noch seitlich hinein. Eine 90 Zentimeter breite Nische lässt nach Profil und Scharnier rund 55 bis 60 übrig, eine 80er nur 45 bis 50. Für ein Bad, das auch mit Hilfe nutzbar sein soll, sieht DIN 18040-2 schwellenlos 120 × 120 Zentimeter vor. Das lichte Maß nennen wir im Festpreis-Angebot.

Welche Länge braucht eine Walk-in-Dusche ohne Tür?

Mindestens rund 120 Zentimeter, gemessen an der Seite, an der die Scheibe steht. Das feste Glas ist dann 90 bis 120 Zentimeter breit, daneben bleiben 40 bis 50 Zentimeter offen, und das Spritzwasser fällt noch auf die Duschfläche. Bei 90 Zentimetern Länge genügt das nicht, dort passt eher eine Pendel- oder Falttür. Den Brausekopf setzen wir von der Öffnung weg. Ob Ihr Bad die Länge hergibt, klären wir beim Ersttermin.

Welche Dusche passt in ein Altbaubad mit 4 Quadratmetern?

Meist eine Eckdusche mit 90 × 90 Zentimetern und einer freien Fläche von 55 bis 60 Zentimetern davor. Gibt es heute eine Wanne von 170 × 75 Zentimetern, passt an ihren Platz oft eine Dusche von 120 × 80 oder 120 × 90; die übrigen 50 Zentimeter reichen für Waschtisch oder Hochschrank. Für 120 × 120 muss in einem so kleinen Raum in der Regel das WC versetzt werden. Den Grundriss prüfen wir beim Ersttermin.

Wie hoch steht eine Duschtasse über dem fertigen Boden?

Eine herkömmliche Stahl-Email-Tasse mit Füßen und Rand ragt 12 bis 18 Zentimeter auf, gemessen ab Fertigfußboden; flache Modelle bringen es auf rund 6,5. Extraflache Flächen aus Mineralwerkstoff liegen ohne Bodenaufbau auf, der Einstieg misst dann 2,5 bis 3,5 Zentimeter. Bodengleich wird es nur, wenn zwischen Rohdecke und fertiger Fliese genug Aufbauhöhe bleibt: beim Punktablauf 120 bis 150 Millimeter, 70 bis 100 beim Wandablauf. Wir messen das beim Ersttermin.

Erfahrungen

Bewertungen bei Google

Hinter jedem Bad stehen über 10 Jahre Badbau in Dessau. Ob die Arbeit gepasst hat, entscheiden danach Kundinnen und Kunden mit ihrer Bewertung bei Google, und daran messen wir uns.

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