Wie alt die Steigleitungen sind, unterscheidet sich von Aufgang zu Aufgang: Mancher Strang stammt aus der Sanierung der Neunziger, ein anderer ist deutlich älter. Eine Bleileitung in einer der älteren Zeilen bleibt nicht im Haus. Laut § 17 Abs. 1 TrinkwV endete die Frist zum Entfernen oder Stilllegen am 12. Januar 2026, und vom 12. Januar 2028 an liegt der Grenzwert für Blei bei 0,005 mg/l (Stand Oktober 2026).
Übereinander im Aufgang teilen sich die Bäder den Abwasserstrang. Ist er beim Umbau sowieso offen, ersetzen wir sein altes Teilstück in Ihrem Bad und umhüllen ihn mit Dämmung gegen Geräusche von oben.
Auf welcher Decke das Bad steht, hängt am Baujahr. Zeilen der Zwanziger und Dreißiger können noch Holzbalken haben, Häuser ab 1954 und die Platte meist Beton; Gewissheit bringt der Termin vor Ort. Eine Dusche ohne Schwelle braucht unter sich Platz für Ablauf und Gefälle. Fehlt diese Höhe, kommt eine besonders flache Duschwanne mit seitlichem Ablauf infrage, die mit sechs bis sieben Zentimetern auskommt.
In der Schaftrift steht das Bad als Betonzelle in der Wohnung. Bleibt sie stehen, erneuern wir Oberflächen und Objekte darauf. Kommt sie heraus, wird das Bad neu gebaut; das kostet ab 9.000 Euro, ein Richtwert, den Festpreis nennen wir nach dem Ersttermin. Die Schaftrift hängt an der Fernwärme, in West gilt das für einen Teil der Häuser.
Ohne gute Lüftung hält kein neues Bad lange. Innen liegende Bäder der Platte hängen am Schacht, die Bäder der Zeile haben in der Regel ein Fenster. Ein Ventilator am gemeinsamen Schacht muss zur Anlage des Hauses passen, darüber sprechen wir mit dem Vermieter. Ein Spalt unter der Tür lässt frische Luft nachströmen, sonst sammelt sich Feuchte in den Fugen. Hinweise dazu finden Sie unter Bad lüften.